Immobilienbewertung in Bremen und umzu

Eine Immobilienbewertung kostet bei mir zwischen 300 und 600 Euro, abhängig von Objektart, Größe und Aufwand. Sie erhalten eine nachvollziehbare Einschätzung des Marktwerts auf Basis des Vergleichswertverfahrens und der Daten der örtlichen Gutachterausschüsse — als Marktwertindikation, nicht als Verkehrswertgutachten. Den Festpreis nenne ich Ihnen vorab.

Welche Art von Bewertung Sie brauchen

Das ist die Frage, die vor allem anderen steht — und die Ihnen kaum jemand ehrlich beantwortet, weil die Antwort oft gegen das eigene Angebot spricht.

Vier Wege zu einer Wertaussage im Vergleich
Online-Rechner Maklerbewertung Marktwertindikation Verkehrswertgutachten
Grundlage Algorithmus, Durchschnittswerte Markterfahrung, meist ohne Ortstermin Ortstermin, Vergleichswertverfahren, Gutachterausschussdaten vollständiges Gutachten nach ImmoWertV
Kosten kostenlos meist kostenlos 300–600 € vierstellig
Dauer Minuten Tage wenige Tage mehrere Wochen
Unabhängigkeit keine (Lead-Generierung) Verkaufsinteresse kein Provisionsinteresse unabhängig
Geeignet für erste Orientierung Verkaufsvorbereitung mit Makler Preisfindung, Erbauseinandersetzung, Kaufprüfung, Vermögensplanung Gericht, Finanzamt, Zwangsversteigerung
Nicht geeignet für jede Entscheidung mit Geldfolge neutrale Wertaussage Gericht, Finanzamt schnelle, günstige Orientierung

Wenn Ihr Fall in die letzte Spalte gehört, sage ich Ihnen das und vermittle weiter. Das kostet mich einen Auftrag und Ihnen ein Problem.

Ehrliche Einordnung: Indikation statt Gutachten

Was Sie von mir bekommen, ist eine Marktwertindikation — eine fundierte Einschätzung des Marktwerts auf Basis des Vergleichswertverfahrens und der Daten der örtlichen Gutachterausschüsse. Sie ist bewusst kein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB und damit nicht für Gerichte oder das Finanzamt bestimmt.

Wofür sie sehr wohl taugt: Ihnen Handlungssicherheit für die nächste Entscheidung zu geben. Für den Angebotspreis, für die Aufteilung eines Nachlasses, für die Prüfung eines Kaufangebots oder für Ihre eigene Vermögensplanung reicht eine belastbare Größenordnung — und die bekommen Sie deutlich schneller und günstiger als ein Vollgutachten. Wenn Ihr Fall ein Gutachten erfordert, sage ich Ihnen das im Erstgespräch und vermittle Sie an einen zertifizierten Sachverständigen aus meinem Netzwerk.

Wie ich bewerte

Grundlage ist das Vergleichswertverfahren — bei Wohnimmobilien das Verfahren, das dem tatsächlichen Marktgeschehen am nächsten kommt. Ich arbeite mit den Kaufpreissammlungen und Bodenrichtwerten der örtlichen Gutachterausschüsse, also mit real gezahlten Preisen, nicht mit Angebotspreisen aus Portalen.

Vier Faktoren bestimmen das Ergebnis:

Lage. Nicht die Stadt, nicht der Stadtteil — die konkrete Adresse. Zwischen zwei Straßen im selben Ortsteil liegen regelmäßig Unterschiede, die jeder Durchschnittswert verfehlt.

Bauzustand. Baujahr, Modernisierungsstand, energetische Situation, absehbarer Instandhaltungsstau. Bei Beständen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren ist das oft der Faktor, der stärker wirkt als die Lage.

Ausstattung und Zuschnitt. Wohnfläche, Grundriss, Bad- und Küchenstandard, Nebenflächen, Grundstückszuschnitt.

Vergleichspreise. Was ist im Umfeld tatsächlich für vergleichbare Objekte bezahlt worden — und wie vergleichbar ist es wirklich.

Warum ein Ortstermin dazugehört

Weil man einen Instandhaltungsstau nicht auf Fotos sieht und einen ungünstigen Grundriss nicht in Quadratmetern misst. Genau das ist der Unterschied zwischen einer Zahl, die man verwenden kann, und einer, die man lieber nicht verwendet.

Der Markt im Landkreis Verden

Zur Einordnung — Zahlen für den Landkreis Verden, 2025:

Kaufpreise im Landkreis Verden, 2025
Kennzahl Wert
Median Kaufpreis Ein- und Zweifamilienhäuser320.000 €
Arithmetisches Mittel Ein- und Zweifamilienhäuser355.000 €
Median Reihenhäuser / Doppelhaushälften295.000 €
Arithmetisches Mittel Reihenhäuser / Doppelhaushälften302.000 €
Median Eigentumswohnungen je m² Wohnfläche2.280 €
Verkaufte Wohnungseigentume346

Dass das arithmetische Mittel bei Ein- und Zweifamilienhäusern rund 35.000 Euro über dem Median liegt, ist der interessanteste Wert in dieser Tabelle: Einzelne hochpreisige Verkäufe ziehen den Durchschnitt nach oben. Der Median beschreibt das typische Objekt realistischer — wer mit Durchschnittswerten kalkuliert, überschätzt den eigenen Fall systematisch.

Bei den Wohnungen fällt auf: 2025 stieg die Zahl der Verkäufe leicht, während die Summe der gezahlten Kaufpreise leicht unter dem Vorjahr lag. Mehr Transaktionen, im Schnitt etwas niedrigere Preise.

Wann sich eine Bewertung lohnt

  • Vor dem Verkauf — der Angebotspreis entscheidet über den Verkaufserfolg
  • Bei Erbschaft — wenn mehrere Erben eine Zahl brauchen, der alle trauen
  • Bei Trennung — für eine außergerichtliche Einigung
  • Vor einem Kauf — bevor Sie einen Angebotspreis akzeptieren
  • Vor einer WEG-Aufteilung — um zu rechnen, ob sich die Teilung lohnt
  • Für die Vermögensplanung — Schenkung, Übertragung, Finanzierung

Immobilienbewertung in Ihrem Ort

Ich arbeite in Bremen und im Umland und kenne die Lagenunterschiede innerhalb der Gemeinden. Zu den einzelnen Standorten:

Standorte

Häufige Fragen zur Immobilienbewertung

Was kostet eine Immobilienbewertung?

Zwischen 300 und 600 Euro, abhängig von Objektart, Größe und Aufwand. Sie erhalten vorab einen Festpreis, keine Abrechnung nach Stunden. Im Preis enthalten sind der Ortstermin, die Auswertung der Vergleichsdaten und die schriftliche Aufbereitung des Ergebnisses.

Was ist der Unterschied zwischen Bewertung und Gutachten?

Eine Marktwertindikation ist eine fundierte Einschätzung für Ihre eigene Entscheidung. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB ist ein förmliches Dokument eines öffentlich bestellten Sachverständigen, das vor Gericht und beim Finanzamt Bestand hat. Es kostet deutlich mehr und dauert länger.

Wie läuft die Bewertung ab?

Nach Ihrer Anfrage klären wir im kostenlosen Erstgespräch den Anlass und den Unterlagenbedarf. Es folgt ein Ortstermin, anschließend werte ich Vergleichsdaten aus. Wenige Werktage später erhalten Sie das aufbereitete Ergebnis mit nachvollziehbarer Herleitung.

Welche Unterlagen brauche ich?

Hilfreich sind Grundrisse, Grundbuchauszug, Flurkarte, Wohnflächenberechnung, Energieausweis und eine Aufstellung der Modernisierungen mit Jahreszahlen. Fehlt etwas, klären wir im Erstgespräch, was sich beschaffen lässt und was wirklich gebraucht wird.

Taugt eine kostenlose Online-Bewertung?

Als grober Anhaltspunkt ja, als Entscheidungsgrundlage nein. Online-Rechner arbeiten mit Gemeindemittelwerten und kennen weder Bauzustand noch Ausstattung noch die konkrete Lage im Straßenzug. In Gemeinden mit großer Spreizung liegen sie deshalb regelmäßig deutlich daneben.

Sind Sie unabhängig von einem Maklerauftrag?

Ja. Ich verkaufe Ihre Immobilie nicht und verdiene nicht an einer Provision. Das ist der wesentliche Unterschied zu einer kostenlosen Maklerbewertung, bei der die Einschätzung häufig mit dem Ziel verbunden ist, den Verkaufsauftrag zu erhalten.

Welches Verfahren wenden Sie an?

Das Vergleichswertverfahren, das auch Gutachterausschüsse für Wohnimmobilien bevorzugen. Grundlage sind tatsächlich erzielte Kaufpreise vergleichbarer Objekte in der Region, nicht Angebotspreise aus Portalen. Bei vermieteten Objekten fließt zusätzlich die Ertragslage ein.

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Ein erstes Gespräch kostet Sie nichts und dauert selten länger als zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie ich Ihnen helfen kann — und was es kosten würde.

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